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Ryan Reynolds als schnoddriger Antiheld Deadpool ist wie ein frischer Wind im überfüllten Superhelden-Kino. Der Film erzählt die Geschichte von Wade Wilson, einem ehemaligen Elitesoldaten, der nach einem brutalen Experiment übermenschliche Heilungskräfte entwickelt – und dafür mit entstellter Haut bezahlt. Aus Rache jagt er den Mann, der sein Leben zerstörte, dabei sprühen nicht nur Kugeln, sondern auch jede Menge schwarze Witze.
Klar, die Handlung ist simpel („Rache ist mein Hobby!“), und manche Witze zielen auf Klischees ab. Doch genau das ist die Stärke: Deadpool parodiert das Genre, statt ihm zu dienen. Wo andere Superhelden weltrettend pathetisch sind, bestiehlt Deadpool die Szene mit Charme und einer Prise Absurdität. Der Film weiß, was er ist – und liefert es mit Hingabe.
Unvergessliches Zitat:
„Das ist ein Superheldenfilm, aber wie von einem Kind erzählt, das ADHS hat.“ – Deadpool über sich selbst
Weil Kino auch einfach Spaß sein darf! Deadpool setzt auf Tempo, Witz und Herz statt auf CGI-Schlachten. Er beweist: Man muss nicht die Welt retten, um zu unterhalten – manchmal reicht es, das Publikum zum Lachen zu bringen und nebenbei ein paar Schurken zu verkloppen. Ein Film, der gegen alle Regeln rebelliert – und gerade deshalb gewinnt.
Warum du ihn sehen solltest: Wenn du Superhelden leid bist, aber Action liebst; wenn du lachen willst, ohne nachzudenken; wenn du Ryan Reynolds magst, der hier endlich seine Traumrolle lebt. 65 Punkte? Für mich ein klarer Fall von: Nicht gemessen, was wirklich zählt!