Mission: Impossible – Fallout (2018) – Action at its Best | Metascore 86

„Mission: Impossible – Fallout“ ist der sechste Teil der Serie – und übertrifft alle Vorgänger. Regisseur Christopher McQuarrie und Tom Cruise liefern einen rasanten Actionthriller, der keine Minute langweilt. Hier ist mein Eindruck nach fast zweieinhalb Stunden Adrenalin:

Die Story: Klassisch, aber clever

Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein IMF-Team müssen drei gestohlene Plutonium-Kerne finden, bevor Terroristen Atomwaffen bauen. Als eine Mission schiefgeht, wird die Weltlage brenzlig. Hunt bekommt ungewollt einen Partner: den knallharten CIA-Agenten August Walker (Henry Cavill). Gemeinsam jagen sie durch Paris, London und Kaschmir, verfolgt von Doppelspielen, Verrat und einem alten Feind (Sean Harris als Solomon Lane).

Was den Film großartig macht:

  1. Atemberaubende Action-Szenen:
    • Ein HALO-Sprung aus 8.000 Metern Höhe durch ein Gewitter – real gedreht mit Tom Cruise im Fallschirm.
    • Eine Verfolgungsjagd durch Paris mit Motorrädern, Autos und Fußkampf in engen Gassen.
    • Ein Helikopter-Duell über Kaschmir, bei dem Cruise selbst am Steuer saß.
      Jede Sequenz ist so choreografiert, dass man jede Bewegung spürt – ohne störende Schnitte oder zu viel CGI.
  2. Tom Cruises Besessenheit: Mit 56 Jahren springt, klettert und sprintet Cruise wie ein 25-Jähriger. Sein Einsatz ist legendär: Für den Helikopterflug lernte er in 18 Monaten, komplexe Flugmanöver zu steuern. Ein gebrochener Knöchel während eines Sprungs hielt ihn nicht auf.
  3. Henry Cavill als perfekter Gegenpol: Als August Walker ist Cavill eine brutale Maschine. Sein berühmter „Badezimmer-Kampf“ (inklusive legendärem „Schnurrbart-Nachladen“ seiner Waffe) zeigt: Hier ist einer, der Ethan Hunt körperlich überlegen ist.
  4. Emotionale Tiefe: Zum ersten Mal wirkt Ethan Hunt verletzlich. Seine Moral („Ich lasse niemanden sterben!“) wird auf die Probe gestellt – besonders als seine Ex-Frau Julia (Michelle Monaghan) in Gefahr gerät. Das gibt dem Actionzirkus Herz.
  5. Das Tempo: Kein Film verschwendet weniger Zeit. Vom ersten bis zum letzten Bild dröhnt die Uhr: Atomuhren ticken, Verfolgungen rasen, Twists kommen im Sekundentakt. Selbst Gespräche haben Drive.

Kleine Schwächen:

  • Der Bösewist-Twist ist früh erkennbar – aber Cavill spielt ihn so cool, dass es kaum stört.
  • Logik? Nebensache! Warum springt man mit Fallschirmen mitten nach Paris? Weil’s spektakulär aussieht! Der Film weiß, dass er Action-Porn ist – und steht dazu.

Warum gefiel er mir?

„Fallout“ beweist, dass Actionkino Handwerk, Mut und Leidenschaft braucht:

  • Kein Superheldenfilm erreicht diese physische Intensität.
  • Keine Serie verbessert sich 22 Jahre nach Teil 1 noch.
  • Kein Star opfert sich wie Cruise fürs Publikum.

Das Zitat, das alles sagt:
„Ethan Hunt ist die lebende Definition von Unmöglich.“
– Ilsa Faust (Rebecca Ferguson)

Fazit: Ein Meilenstein des Genres. „Fallout“ mischt James Bond, „Mad Max“ und „Bourne“ – und übertrifft sie alle. Wer Action liebt, wird diesen Film feiern. Wer Action hasst, wird hier zum Fan. Einfach großes Kino!